Der Shar Pei
Der Shar Pei, im Deutschen auch oft
chinesischer Faltenhund genannt,
erobert schnell die Leidenschaft derer welche
Gefallen an etwas Besonderem haben.
Von ihrem goldig, faltigen Aussehen als Welpen bis hin zum
tiefgehend, manchmal finsteren und vor allem würdigen
Gesichtsausdruck als ausgewachsenem Hund.
Die Anzahl der Liebhaber erhöht sich stetig von Tag zu Tag.......
.....aber was für ein Hund ist denn nun
ein Shar Pei??
Es ist nicht leicht genaue Informationen über diese
seltene chinesische Hunderasse zu bekommen.
Die Entstehungsgeschichte des Shar Pei führt zurück
bis zur Han-Dynasty (ca.206 v.Chr. bis ca. 220 n.Chr.),
also vor weit über 2000 Jahren.
Abbildungen für Grabschmuck, Lehmfiguren
und Vasen aus dieser Zeit zeigen
verblüffende Ähnlichkeiten zum heutigen Shar Pei.

Demnach gehören diese Hunde zu den
ältesten Hunderassen der Welt!
Dadurch eins gleich klargestellt:
Es handelt sich bei einem Shar Pei
NICHT
um irgendeinen neuen und überzüchteten Modehund
für FALTENCREME und WERBUNGEN!!
Nur weil man ihn seit wenigen Jahren wieder
häufiger sieht!!!

......so nun aber erstmal weiter in der Geschichte

Die Abstammung des Shar Pei stellt sich nach
heutigen Erkenntnissen
aus einer Mischung des Chow Chow, dem Tibetanischen Mastiff
und dem Pyreneen Berghundes zusammen.
Besondere und gleiche Merkmale sind zum Beispiel
die blaue Zunge des Chow Chow
und besondere Gebissmerkmale 
des Pyr. Berghundes welche es sonst bei keinem weiteren
Hund gibt.
Nach neusten genetischen Erkenntnissen ist der Shar Pei einer
der nächsten Verwandten Hunderassen des Wolfes.....
auch wenn er keine äußerlich, erkenntliche Merkmale aufweist.
Nur die stark angewinkelte Hinterhand ist die des Wolfes
sofort sichtbar ähnlich.
Gezüchtet wurde der Shar Pei in erster Linie zum Schutz der
Bauernhöfe und Felder vor Raubtieren und Wildschäden.
Er war in der Lage Wildschweine ( ausgewachsene Eber
können ein Gewicht von über 350 kg erreichen!! )
von Feldern zu vertreiben, oder diese bei der
Jagd aufzustöbern.
Während der Kriege dieser Zeit wurde er auch
gegen die römischen Legionen eingesetzt.
Er war also immer ein Gebrauchshund
der arbeitenden Bevölkerung,
nie ein Luxushund wie zum Beispiel
der Pikinese oder der Shih-Tzu.
Bis zum Mittelalter kam dann auch die Nutzung als
Begleithund und als Tempelwächter.
Während des 19. Jahrhunderts benutzte man ihn,
wie die meisten Hunde dieser Zeit,
für Hundekämpfe, Bullenkämpfe und Bärenkämpfe,
was zu dieser Zeit Volkssport war.
Beim Shar Pei als Kampfhund waren die flexible Haut
und das tiefliegende Gewebe sehr nützlich.
Seine dicke und schwammige Haut verhinderte
oftmals eine Beschädigung des tiefliegenden Gewebes.
Seine Anlage sich dadurch leicht aus einem
Hundebiss zu manövrieren, die tiefliegenden Augen
sowie die extrem kleinen Ohren
machten ihn beliebt für diese morbiden Spiele.
Der Shar Pei wurde aber schnell uninteressant weil man die
grösseren und kräftigeren Mastiffs, Bulldogen
und deutsche Schäferhunde bevorzugte.
Zudem war der Shar Pei nicht so schnell aggressiv zu machen
wie viele andere Rassen.
Teilweise musste der S.P. mit Drogen vollgepumpt für
Kämpfe vorbereitet werden.
Er wurde also kein Gegner für die grossen "Kampfmaschinen"
und die Nachfrage ging zurück.
Dadurch ist der Shar Pei in keinster Weise
als Kampfhund anzusehen!
Er ist in keinem Bundesland,
soweit wir es wissen,
als Kampfhund
eingetragen oder registriert!

und weiter gehts....
Als 1949 das kommunistische Regime in China Einzug hielt,
wäre diese Rasse, wie viele andere auch, fast ausgestorben.
Hunde galten in China von nun an als Luxusartikel und wurden
mit enormen und kaum bezahlbaren Steuern belegt.
Mao-Tse-Tung legte fest das alle Haustiere
Symbole der privilegierten Klasse seien
und orderte eine Massentötung an.
In den Städten kam es dadurch fast zum kompletten
Aussterben der Haustiere,
und nur in ländlichen Gegenden wurden diese
heimlich weiter gehalten.
Eine kleine Anzahl der Shar Pei überlebte und wurde nach
Honk Kong, Macao und Taiwan geschmuggelt.
Gegen 1970 kam der Shar Pei wieder ins Gespräch als sich eine
kleine Gruppe Züchter wieder intensiver mit der
Shar Pei Vermehrung beschäftigte.
Der wohl bekannteste war Mr. Matgo Law von
Zwinger Down-Homes.
Er rettete diese Rasse indem er sich mit den letzten S.P.
Züchtern in Verbindung setzte und diese eine kleine Gruppe
von Hunden durch Inzucht vermehrten.
Dieses Mittel musste eingesetzt werden um die letzten
Ur-Peis zu erhalten.
1971 schenkte man dem Shar Pei Aufmerksamkeit
als manin einem amerikanischen
Hundemagazin über diese seltene Rasse laß.
Man sah Bilder von dieser Rasse mit dem Vermerk das es
sich wohl um die letzten ( 12 ) Tiere dieser
aussterbenden Rasse handeln könnte.
Zwei Jahre lang gab es keine merkbare Reaktion auf
diese Anzeige bis erneut, diesmal von Mr. Law berichtet wurde.
Er gab klar zu verstehen das diese wunderbare Rasse
bei Übergabe Hong-Kong`s an die chinesische
Republik, im Jahr 1997, garantiert Ausgestorben sein würde.
Diesmal zeigte der Aufruf Wirkung in dem
Zuchtinteressenten aus den USA sich meldeten
und Spendengelder sammelten.
1974 landeten die ersten Shar Peis in den Staaten und
eine kontrollierte Zucht begann.
1978 stand der Shar Pei im Guinnes Buch als seltenste
und teuerste Hunderasse der Welt.
1979 gelangten die ersten dieser Hunde auch nach Europa
und so wurde der Erhalt dieser Rasse
über Jahrzehnte gesichtert.

.........................weiters folgt....................
Dies sind alles zusammengetragene Informationen.....
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